Die digitale Volumentomographie (DVT) ist ein Röntgenverfahren, das Kiefer und Gesichtsschädel dreidimensional abbildet. Wir haben das Gerät in der Praxis, zusammen mit der digitalen Panoramaaufnahme (OPG). Wir sehen vor dem Eingriff, wo Nerven, Zahnwurzeln und Kieferhöhle liegen und wie viel Knochen vorhanden ist.
Die Strahlendosis liegt deutlich unter der eines Computertomogramms, aber über der eines gewöhnlichen Panoramaröntgenbilds. Deshalb machen wir eine DVT-Aufnahme nur, wenn sie für die Planung etwas bringt.

Wofür wir das DVT einsetzen
- Implantatplanung: Lage, Länge und Durchmesser des Implantats werden am Computer festgelegt, Sicherheitsabstände zu Nerven, Zahnwurzeln und Kieferhöhle lassen sich prüfen. Mehr dazu unter 3D-Planung.
- Weisheitszähne und verlagerte Zähne: die Lage zum Unterkiefernerv und zu Nachbarzähnen ist vor dem Eingriff bekannt.
- Kieferzysten, Entzündungen und Knochenaufbau: Ausdehnung und Knochenangebot werden genau beurteilt.
- Überweisungen: Auch Zahnarzt- und Arztpraxen können Patientinnen und Patienten zur DVT-Aufnahme an uns überweisen. Den Befund erhält die überweisende Praxis innerhalb derselben Woche.
So läuft die Aufnahme ab
Die Aufnahme dauert etwa 20 Sekunden, Sie sitzen dabei und halten den Kopf still. Schmuck, Brille und herausnehmbarer Zahnersatz werden vorher abgelegt. Bringen Sie vorhandene Röntgenbilder mit, oft erspart das eine zweite Aufnahme. Bei Schwangerschaft sagen Sie uns bitte vorher Bescheid.
So sieht eine Auswertung aus
Aus einer Aufnahme entstehen Schnittbilder in drei Ebenen und eine dreidimensionale Ansicht von Ober- und Unterkiefer. Daran sehen wir die Lage von Zähnen, Wurzeln, Nervenkanal und Kieferhöhle und können am Bildschirm messen. Das Beispiel ist anonymisiert.

